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AUKTION MODERNE KUNST
AM 16. JANUAR 2009
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(410)  BRENDEL, ERICH
1898 Bad Kösen - Hamburg 1987

Teetisch

Holz, Esche funiert, schwarz und weiß gebeizt. Hochrechteckiger Korpus. Über vier Rollen, quaderförmige, schwarz gebeizte Sockelzone. Darüber kubischer, würfelförmiger Korpus mit seitlichen Plattenabdeckung. Die Seiten jeweils vierseitig zu Teetisch nach oben aufklappbar. Weiß gebeizt. Innen mit mittlerem Ablage- und im Boden eingelassenem Aufbewahrungsfach, H. 60 cm, B. 45 cm (125 cm), T. 45 cm (125 cm).

Entwurf: Erich Brendel 1924, Ausführung wohl Tecta, Lauenförde (?), 2. Hälfte 20. Jh.

Den sogenannten 'Teetisch' entwicklete Erich Brendel am Staatlichen Bauhaus in Weimar. Stillistsich zählt der Entwurf zu den sogenannten konstruktivistischen, frühen Arbeiten des Bauhauses. Kennzeichen dieser Phase ist eine starke Reduktion der Formgestaltung auf die geometrischen Grundelemente 'Quadrat, Kreis und Rechteck sowie eine Verwendung der Primärfarben 'Rot, Gelb und Blau' und Schwarz und Weiß. Nicht zuletzt interationale konstruktivistische Tendenzen und der starke Einfluß der Künstlergruppe 'De Stijl' und speziell Piet Mondrians bestimmen die Entwicklung und Formgestaltung in der frühen

€ 300 ,-
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