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2200Amor ('Gänzlich verschossen') Auktion: 83-V

Amor ('Gänzlich verschossen')
Amor ('Gänzlich verschossen')
Künstler:
KUNZ MEYER-WALDECK
 
1859 Mitau (Lettland) - 1953 (Schloss) Neuburg
Titel:
Amor ('Gänzlich verschossen')
Technik:
Öl auf Leinwand
Maße:
64 x 52 cm (R. 78 x 65 cm)

Limitpreis:
1.200,00 EUR


Zuschlag:
2.600,00 EUR






"KUNZ MEYER-WALDECK 1859 Mitau (Lettland) - 1953 (Schloss) Neuburg Amor ('Gänzlich verschossen') Öl auf Leinwand. 64 x 52 cm (R. 78 x 65 cm). Signiert und ortsbezeichnet unten links 'Kunz Meyer München', betitelt unten rechts 'Gaenzlich verschossen'. Verso: Auf Keilrahmen hist. Auktionsnummer, sowie alte Objektbeschreibung; Etikett der ''Großen Berliner Kunstausstellung (18)94''. Der Deutsch-Baltische Maler und Illustrator Kunz Meyer-Waldeck wuchs in St. Petersburg auf und studierte zwischen 1879 und 1889 an der Münchner Akademie unter Alexander Strähuber, Johann Leonard Raab und als Meisterschüler unter Wilhelm von Lindenschmit d.J. Reisen und Anstellungen führten ihn in verschiedene Länder, so 1885/86 zu Studienzwecken nach Italien. Seinen ständigen Wohnsitz verlegte der Künstler in den 1890er Jahren nach Portugal. Von 1908-1910 übernahm er die Leitung der Kunstschule der Texas Art League, bevor er aufgrund seiner Ernennung zum Königlichen Professor nach Deutschland zurückkehrte. Meyer-Waldecks Werke waren und sind auf internationalen Schauen präsent; so war er 1888 auf den Weltausstellungen in Amsterdam und St. Louis vertreten, 1931 im Münchner Glaspalast und mehrfach auf der Großen Deutschen Kunstausstellung im Haus der Deutschen Kunst in München. Sein künstlerisches Schaffen wurde mit diversen Ehrungen und Medaillen gewürdigt, unter anderem 1917 mit der Großen Goldenen Staatsmedaille Salzburg. Er war Mitglied der Luitpold-Gruppe und der Münchner Künstlergenossenschaft. Kunz Meyer-Waldecks Oeuvre kennzeichnet eine große Motivvielfalt. So beschränkte er sich in nicht allein auf Genreszenen, wie in seinen bekannten Variationen anlegender Fischer, sondern er erweiterte sein Repertoire um religiöse, historische und mythologische Darstellungen. 1904 fertigte Meyer-Waldeck Deckenentwürfe für die Dreifaltigkeitskirche in Kaufbeuren, die sich heute im Bestand der Münchner Pinakotheken befinden. Im Geist des Münchner Jugendstils entstanden auch symbolisch aufgeladene Kompositionen wie die ''Hexe von Endor'' und das hier angebotene ''Gänzlich verschossen''. Ein entzückender Amor mit Schmetterlingsflügeln blickt dem Betrachter kokett in die Augen. Das zarte Kolorit transportiert die romantische Botschaft der Darstellung. Gewürdigt wurde die hohe Qualität des Gemäldes 1894 in der Großen Berliner Kunstausstellung. Min. besch., altersgemäßer Zustand. Rahmen. Provenienz: Große Berliner Kunstausstellung (18)94; Rheinische Privatsammlung."

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