Beschreibung
HANS ZÜRN DER JÜNGERE 1585 Waldsee? - nach 1624 Buchhorn HOCHBEDEUTENDE APOLSTEGRUPPE Oberschwaben, um 1610/20 Lindenholz, plastisch, geschnitzt, vergoldet, polychrom gefasst. H. 55/92/73, B. ca. 100, T. 28/30 cm. Zugeschrieben an Hans Zürn d. J.. Hochqualitative Apostelgruppe aus der oberschwäbischen Frühbarockzeit, bestehend aus vollrund geschnitzten Halb- und Dreiviertelfiguren mit lebhaft bewegten Gewandpartien und ausdrucksstark charakterisierten Köpfen. Die dynamische Körperhaltung, der tief geführte Faltenwurf sowie die markante Physiognomie der Figuren entsprechen den typischen Stilmerkmalen der Bildhauerfamilie Zürn, die zu den bedeutendsten Vertretern süddeutscher Schnitzkunst des frühen 17. Jahrhunderts zählt. Die Gruppe ist dem jüngeren Hans Zürn zugeschrieben, der insbesondere im Allgäu und in Oberschwaben tätig war. In ihrer Geschlossenheit und künstlerischen Qualität stellt die Apostelgruppe ein museal bedeutendes Zeugnis süddeutscher Sakralkunst an der Schwelle von der Spätrenaissance zum Frühbarock dar. Part. best., Fassungsverluste, rest., Hände teilweise ergänzt. Literatur: Vgl. von Manteuffel: Die Bildhauerfamilie Zürn 1606-1666, Weißenhorn, 1969. Provenienz: Privatsammlung Süddeutschland.
Produktdetails
| Losnummer | 3023 |
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Los 3023:HANS ZÜRN DER JÜNGERE HOCHBEDEUTENDE APOLSTEGRUPPE
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