Beschreibung
HEILIGER JOHANNES DER TÄUFER Bayern oder Österreich, Mitte 18. Jh. Lindenholz, plastisch geschnitzt, polychrom gefasst und vergoldet, rückseitig geflacht und ausgehöhlt, Fassung partiell überarbeitet. H. 97, B. 42, T. 20, mit Kreuzstab 119 cm. Vermutlich Christian Jorhan d. Ä. (1727-1804) oder Philipp Jakob Straub (1706-1774). Qualitätvolle Darstellung des Heiligen Johannes des Täufers. Der Vorläufer Christi erscheint mit seinem charakteristischen Kreuzstab und in bewegter Haltung, den Kopf gesenkt, zu Füßen das Lamm. Die fein modellierte Körperlichkeit sowie die klare Figurenauffassung verweisen auf die süddeutsche und österreichische Bildhauerkunst des 18. Jahrhunderts. Stilistisch steht die Figur dem Umkreis des bedeutenden bayerischen Bildhauers Christian Jorhan d. Ä. oder des aus Wiesensteig stammenden und in Graz tätigen Philipp Jakob Straub nahe, die beide zu den prägenden Meistern des süddeutsch-österreichischen Rokoko zählen. Die qualitätvolle Schnitzarbeit, die reiche Fassung und die ausdrucksstarke Gestaltung verleihen der Figur eine eindrucksvolle Präsenz. Besch., best., Anobienbefall, Fassung teilweise erneuert. Literatur: Vgl. Heiligen Johannes am Taufstein der Pfarrkirche St. Nikolaus in Altfraunhofen. Expertise: Schriftwechsel zur kunsthistorischen Einordnung zwischen Dr. Schönberger und Dr. Volk, Bayerisches Nationalmuseum München, 2002. Provenienz: Kunsthandel Heidenreich, Hannover; erworben bei Neumeister, München, Auktion 261, 1991.
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Losnummer 16
Kategorie – Technik Skulpturen

Los 16:HEILIGER JOHANNES DER TÄUFER

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