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16BLATT AUS EINEM GRADUALE MIT BILDINITIALE: HEILIGER DOMINIKUS Auction: 56

 
Italien, Bologna, Umkreis des Maestro della Bibbia Vat. lat. 20, letztes Viertel 13. Jh.
Title:
BLATT AUS EINEM GRADUALE MIT BILDINITIALE: HEILIGER DOMINIKUS
Technique:
Polychrome Malerei, teilw. gold gehöht, lateinischer Text- und Quadratnoten in Braun sowie 4-liniges, rotes Notensystem auf Perg
Dimension:
44,5 cm x 31 cm

Reserve price:
2.000,00 EUR


Hammer price:
4.500,00 EUR






"BLATT AUS EINEM GRADUALE MIT BILDINITIALE: HEILIGER DOMINIKUS Italien, Bologna, Umkreis des Maestro della Bibbia Vat. lat. 20, letztes Viertel 13. Jh. Polychrome Malerei, teilw. gold gehöht, lateinischer Text- und Quadratnoten in Braun sowie 4-liniges, rotes Notensystem auf Pergament. 44,5 cm x 31 cm. Vero lateinischer Text- und Quadratnoten in Braun, blaue Rankeninitiale sowie 4-liniges, rotes Notensystem. Die Text-/Notenzeilen auf der einen Seite ber., die Malerei sehr gut erhalten, Pergament leicht besch., Knickspuren, leicht fleckig, verso Montierungsreste. Die Initiale steht dem Psalm 'Intret in conspectu tuo gemitus compeditorum' voran, der als Introitus für verschiedene Heiligenfeste diente und besonders bei Dominikanern beliebt war. Die Initiale 'I' wurde zu einer Art Tabernakel mit gotischem Giebel erweitert, in dem ein Mönch mit Heiligenschein und schwarzer Kutte steht, bei dem es sich um Dominikus handeln dürfte. Von links nähert sich ihm ein Mann mit blauer Bauchbinde. Farbigkeit, Gesichtsbildung der Figur, Struktur und Details der Ornamentik (wie zum Beispiel die Motivkombination aus zwei hellen Ringen, zwei Goldkugeln und einem Palmettenring als Verzierung in der Mitte des Rankenstabs) verbinden die Ausstattung des Blattes mit Werken des Bologneser Buchmalers mit dem Notnamen ""Maestro della Bibbia Vat. lat. 20"" (Biblioteca Apostolica Vaticana), wobei sowohl Hauptfigur als auch Ornamentik des Fragmentes gestreckter, eleganter, in einigen Details entwickelter wirken als zum Beispiel in dem Pariser Werk des Buchmalers (abgebildet bei F. Avril/C. Rabel, Manuscrits enluminés d'origine italienne. Bd. 2, 13. Jh., Paris 1984, Planche D). Es ist deshalb anzunehmen, dass das Blatt etwas später illuminiert wurde als die von Avril in das 3. Viertel des 13. Jahrhunderts datierte Handschrift in Paris."

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