Auktion 67-I /
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Künstler: HANS MERTENS
Künstlerdaten: 1906 Hannover - 1944 Albi
Titel: Ecartéspieler, 1926
Entstehung: 1906 Hannover - 1944 Albi
Technik: Öl auf Leinwand
Maße: 71 cm x 50 cm
Limitpreis: 20.000 €
Zuschlag: zurückgezo €

Beschreibung:

HANS MERTENS 1906 Hannover – 1944 Albi Ecartéspieler, 1926 Öl auf Leinwand. 71 cm x 50 cm. Links oben zweifach signiert und datiert: ‚H. Mertens (19) 26‘. Rückseitig auf dem Keilrahmen diverse Ausstellungs- und Besitzeretiketten, u.a.: ‚Galerie Rudolf Zwirner Köln; Arts Council of Great Britain, Exhibition ‚Neue Sachlichkeit‘, 1978; Würtembergischer Kunstverein, Stuttgarter Kunstgebäude, Leigeber Walter König, Köln üb. Galerie Zwirner; Ruhrfestspiele, 1982, Träume vom Frieden, begrabene Hoffnungen, Recklinghausen, Leihgeber Jutta Linthe Köln‘. Partiell leichtes Horizontal- und Vertikalcraquelè. Rahmen. Das Gemälde war in folgenden Ausstellungen vertreten: Kunstverein Hannover, 1974, ‚Neue Sachlichkeit in Hannover‘; Art Council of Great Britain, 1978, ‚Neue Sachlichkeit‘; Ruhrfestspiele, 1982, ‚Träume vom Frieden‘. Hans Mertens gehört zu den zentralen Malern der Neuen Sachlichkeit. Schon im Jahr 1928 beherbergte die Ausstellung ‚Malerei der Neuen Sachlichkeit‘ im Kunstverein Nordhausen Arbeiten aus seiner Hand. Weitere Ausstellungen zur Neuen Sachlichkeit folgten. Darunter: 1929 im Amsterdamer Stedelijk Museum, 1932 im Herzog Anton Ulrich-Museum in Braunschweig, 1933 bei der Mannheim-Dessauer Wanderausstellung ‚Die Welt aus der Nähe‘. Am 7. Oktober 1934 schrieb Werner Mirow über den Maler Hans Mertens im Hannoverschen Tagesblatt: ‚Es liegt im Wesen der neurealistischen Strömung in der modernen Malerei, das Kunstwerk auf eine magische, übersinnliche Welt zu beziehen, um es aus der bloß naturalistischen Sphäre mehr oder weniger herauszuheben. In der Kunst des Malers Hans Mertens empfindet man diesen Hang zum Magischen, zum Romantismus besonders stark, und man fühlt, dass er dem Naturell des Künstlers von Anfang an verhaftet, er aus ihm geboren ist. Wie organisch gerade diese Art des Gestaltens ihm verbunden ist, zeigen bereits die ersten Werke trotz ihrer dominierenden konstruktivistischen Elemente. Vielleicht ist aber das Konstruktivistische eine Vorbedingung, sowohl eine technische wie eine ästhetische Basis, auf der allein der metaphysische Ausdruck erreicht wird. Statt einer Freude am Formalen und statt eines plastischen Kolorits spricht aus den Bildern von Hans Mertens seine liebevolle Behandlung von Linie und Fläche, die beide in harmonischen Ausgleich sich zum Bilde fügen, ausgefüllt von unsinnlichen, untereinander fein abgestimmten Farbtönen. Nur so, durch ‚Abstraktion‘ des Bildgehaltes, zu seiner mystischen Kraft und seiner überweltlichen Verklärung. Wir sagten schon, dass viele Frühwerke des Malers deutlich zeichnerischen Charakter tragen. An Häuserkompositionen und Stilleben vor allem fällt dieses Merkmal auf. In klarer, übersichtlicher Perspektive angeordnet, stehen nicht nur so sehr Früchte, Pflanzen oder Blumen – auch dies wieder ein Beweis für die Freude des Künstlers an Dingen, in die man ein Leben erst hineindenken muss und die irgendwie anders leben, jenseitiger und kühler -, sondern der Beschauer sieht Flaschen, Büchsen, Schalen und ähnliches. Und auch diese Gegenstände verlieren fast ihre körperliche Existenz, das Auge ruht gleich im ersten Moment des Betrachters auf streng gradlinigen Umrissen, exakten Kreisen und Ellipsen, die wie kontrapunktisch geführte Rhythmen aus dem Bild herausklingen. In den Landschaften des Künstlers treten abstrakte Flächenaufteilung und zeichnerischer Aufbau nicht mehr so ausschließlich und unverhüllt in den Vordergrund, sie gehören hier nur noch einer Phase des Gestaltens an und sind mehr der äußere Träger der seelichen Ausdruckswerte im Kunstwerk.‘ Mirow, Werner: ‚Der Maler Hans Mertens‘, in Hannoversches Tageblatt vom 07. Oktober 1934. Zitiert aus: Neue Sachlichkeit in Hannover. Ausstellung Kunstverein Hannover vom 12. Mai bis 30. Juni 1974, Hannover 1974 S.88 (Text), Nr. 4, S. 84 (Abbildung). Provenienz: Galerie Rudolf Zwirner, Köln; Sammlung Walther König, Köln; Privatsammlung Köln. Privatsammlung Rheinland.

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